Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

II. Öffentlich-rechtliche Abteilung, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 2C.51/2016
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

[8frIR2ALAGK1]             
{T 0/2}
                           
2C_51/2016; 2C_52/2016

Urteil vom 10. August 2016

II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Seiler, Präsident,
Bundesrichter Zünd,
Bundesrichter Stadelmann,
Gerichtsschreiberin Mayhall.

Verfahrensbeteiligte
X.________ AG, Beschwerdeführerin, vertreten durch Leysinger Tax & Finance
Consultants Ltd. Zürich,

gegen

Kantonales Steueramt Solothurn.

Gegenstand
Direkte Bundessteuer 2006-2009,
Staatssteuer 2006-2009,

Beschwerde gegen das Urteil des Kantonalen Steuergerichts Solothurn vom 7.
Dezember 2015.

Sachverhalt:

A. 
X.________ AG, U.________, wurde im August 2011 für die direkte Bundessteuer
und die Staats- und Gemeindesteuer der Steuerperioden 2006, 2007, 2008 und 2009
veranlagt. Mit den Veranlagungen wurden verdeckte Gewinnausschüttungen
gewinnsteuerlich aufgerechnet. Das Steueramt des Kantons Solothurn reduzierte
insbesondere den von der X.________ AG als "Fremdleistungen Y.________ AG"
verbuchten Aufwand für die Steuerperiode 2006 um Fr. 130'600.--, für die
Steuerperiode 2007 um Fr. 243'410.--, für die Steuerperiode 2008 um Fr.
195'000.-- und für die Steuerperiode 2009 um Fr. 201'000.--. Ebenso wurden der
für die Geburtstagsfeier des Aktionärs A.________ als Werbeaufwand verbuchte
Betrag im Umfang von Fr. 11'412.-- und ein unter dem Verkehrswert erfolgter
Verkauf eines Geschäftsautos an denselben Aktionär im Umfang von Fr. 9'000.--
aufgerechnet.
Eine gegen diese Veranlagungen geführte Einsprache hiess das kantonale
Steueramt teilweise gut; an den zitierten Aufrechnungen hielt es jedoch fest.

B. 
Mit Rekurs bzw. Beschwerde gegen den Einspracheentscheid beantragte die
X.________ AG dem Steuergericht des Kantons Solothurn, die Veranlagungen für
die Steuerperioden 2006 bis 2009 seien zur Durchführung eines
Veranlageverfahrens mit Einspracherecht zurückzuweisen; eventualiter seien die
steuerlichen Korrekturen aufzuheben. Das kantonale Steuerrekursgericht wies
Rekurs und Beschwerde mit Urteil vom 7. Dezember 2015 ab.

C. 
Mit subsidiärer Verfassungsbeschwerde, eventualiter Beschwerde in
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 14. Januar 2016 an das Bundesgericht
beantragt die X.________ AG, das Urteil vom 7. Dezember 2015 des kantonalen
Steuergerichts betreffend Staats- und direkte Bundessteuer 2006 bis 2009 sei
kostenfällig aufzuheben und der Vorinstanz zur Neubeurteilung zurückzuweisen.
Eventualiter sei das angefochtene Urteil für spezifisch genannte geldwerte
Leistungen aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz
zurückzuweisen. Die von ihr gegebenenfalls zu viel bezahlten direkten
Bundessteuern für die Steuerperioden 2006 bis 2009 und die gegebenenfalls zu
viel bezahlten Staats- und Gemeindesteuern für die Steuerperioden 2006 bis 2009
seien samt Zins zu erstatten.
Die Vorinstanz und die Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV beantragen
kostenfällige Abweisung der Beschwerde. Das kantonale Steueramt beantragt, auf
die subsidiäre Verfassungsbeschwerde sei nicht einzutreten; die Beschwerde in
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten sei kostenfällig abzuweisen, soweit
darauf einzutreten sei. In einer weiteren Eingabe hält die Beschwerdeführerin
an ihren Anträgen fest.

Erwägungen:

1.

1.1. Der Beschwerdeführer hat frist- (Art. 100 Abs. 1 BGG) und formgerecht
(Art. 42 BGG) eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten
eingereicht. Sie richtet sich gegen einen Endentscheid (Art. 90 BGG) einer
letzten kantonalen Instanz mit nur einem Dispositiv für die direkte
Bundessteuer und die Staatssteuer. Da aus der Begründung des angefochtenen
Entscheids unmissverständlich hervorgeht, dass sich das Dispositiv auf beide
(nach Steuerhoheit und Verfahren zu differenzierenden) Steuern (BGE 135 II 260
E. 1.3.1 S. 262) bezieht, und die von der Vorinstanz zu behandelnden
Rechtsfragen im direkten Bundessteuerrecht und im harmonisierten Recht gleich
geregelt sind (vgl. unten, E. 4.), hält dies den Anforderungen von Art. 112
Abs. 1 lit. c BGG stand (BGE 135 II 260 E. 1.3.1 S. 262 f.). Die in einer
Eingabe eingereichte Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten, die
nur einen Antrag enthält, deren Begründung sich jedoch unmissverständlich auf
beide Steuern bezieht, ist zulässig (Art. 82 lit. a, Art. 86 Abs. 1 lit. d BGG
in Verbindung mit Art. 73 des Bundesgesetzes über die Harmonisierung der
direkten Steuern der Kantone und Gemeinden vom 14. Dezember 1990 [StHG; SR
642.14] sowie Art. 146 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 über die
direkte Bundessteuer [DBG; SR 642.11]; Urteile 2C_693/2014, 2C_694/ 2014 vom 4.
März 2015 E. 1.2), weshalb auf die ebenfalls erhobene subsidiäre
Verfassungsbeschwerde nicht eingetreten werden kann (Art. 113 BGG). Weil es
sich bei der direkten Bundessteuer und der Staatssteuer um nach Steuerhoheit
und Verfahren zu differenzierende Steuern handelt (BGE 135 II 260 E. 1.3.1 S.
262), hat das Bundesgericht zwei Dossiers angelegt. Die beiden auf demselben
Sachverhalt beruhenden und dieselben Rechtsfragen aufwerfenden Verfahren sind
zu vereinigen und die Beschwerde in einem einzigen Urteil zu erledigen (Art. 71
BGG in Verbindung mit Art. 24 BZP; BGE 131 V 59 E. 1 S. 60 f. mit Hinweis, vgl.
auch Urteile 2C_182/2014, 2C_183/2014 vom 26. Juli 2014 E. 1).

1.2. Die Beschwerdeführerin hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen, ist
durch das angefochtene Urteil besonders berührt und hat ein schutzwürdiges
Interesse an dessen Aufhebung. Sie ist zur Beschwerdeführung legitimiert (Art.
89 Abs. 1 BGG). Auf die Beschwerde ist einzutreten.

1.3. Mit der Beschwerde können Rechtsverletzungen nach Art. 95 und Art. 96 BGG
geltend gemacht werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an
(Art. 106 Abs. 1 BGG), doch prüft es, unter Berücksichtigung der allgemeinen
Rüge- und Begründungspflicht (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), grundsätzlich nur die
geltend gemachten Vorbringen, sofern allfällige weitere rechtliche Mängel nicht
geradezu offensichtlich sind (BGE 138 I 274 E. 1.6 S. 280 mit Hinweis). Die
Verletzung von Grundrechten sowie von kantonalem und interkantonalem Recht
untersucht es in jedem Fall nur insoweit, als eine solche Rüge in der
Beschwerde präzise vorgebracht und begründet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG;
BGE 139 I 229 E. 2.2 S. 232; 134 II 244 E. 2.2 S. 246; 133 II 249 E. 1.4.2 S.
254). Als spezialgesetzliche Bestimmung ermöglicht Art. 73 StHG dem
Bundesgericht nicht nur die Prüfung der Vereinbarkeit der kantonalen
Gesetzgebung mit den bundesrechtlichen Vorgaben des
Steuerharmonisierungsgesetzes mit freier Kognition (wozu es sich bereits auf
Art. 95 BGG stützen könnte), sondern, zur Herstellung der Konkordanz mit dem
DBG, auch die freie Überprüfung der Auslegung und Anwendung von harmonisiertem
kantonalem Gesetzesrecht. In den Bereichen, in denen das
Steuerharmonisierungsgesetz den Kantonen einen gewissen Gestaltungsspielraum
belässt oder keine Anwendung findet, beschränkt sich die Kognition des
Bundesgerichts auf Willkür (BGE 134 II 207 E. 2 S. 210; 130 II 202 E. 3.1 S.
205 f.; Urteile 2C_693/2014 / 2C_694/2014 vom 4. März 2015 E. 2.1; 2C_153/2014
vom 4. September 2014 E. 1.2).

1.4. Das Bundesgericht legt seinem Urteil den von der Vorinstanz festgestellten
Sachverhalt zu Grunde (Art. 105 Abs. 1, Art. 112 Abs. 1 lit. b BGG), es sei
denn, dieser sei offensichtlich unrichtig oder beruhe auf einer
Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG (Art. 105 Abs. 2 BGG). Offensichtlich
unrichtig festgestellt ist ein Sachverhalt, wenn er willkürliche Feststellungen
beinhaltet (BGE 137 I 58 E. 4.1.2 S. 62). Die dem Bundesgericht durch Art. 105
Abs. 2 BGG eingeräumte Befugnis, die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz zu
berichtigen oder zu ergänzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf
einer Rechtsverletzung von Art. 95 BGG beruht, entbindet den Beschwerdeführer
nicht von seiner Rüge- und Substanziierungspflicht (BGE 133 IV 286 E. 6.2 S.
288). Die betroffene Person muss rechtsgenügend dartun, dass und inwiefern der
festgestellte Sachverhalt in diesem Sinne mangelhaft erscheint und die Behebung
des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs.
1 in Verbindung mit Art. 42 Abs. 2 bzw. mit Art. 9 BV und Art. 106 Abs. 2 BGG);
rein appellatorische Kritik an der Sachverhaltsermittlung und an der
Beweiswürdigung genügt den Begründungs- bzw. Rügeanforderungen nicht (vgl. BGE
139 II 404 E. 10.1 S. 445 mit Hinweisen). Obwohl nicht ausdrücklich im Gesetz
erwähnt, beruht auch eine unvollständige Sachverhaltsfeststellung auf einer
Rechtsverletzung. Was rechtserheblich ist, bestimmt das materielle Recht; eine
in Verkennung der Rechtserheblichkeit unvollständige Erstellung der für die
rechtliche Beurteilung massgeblichen Tatsachen stellt demzufolge eine
Verletzung materiellen Rechts dar (BGE 136 II 65 E. 1.4 S. 68, 135 II 145 E.
8.2 S. 153; 134 V 53 E. 4.3 S. 62; YVES DONZALLAZ, Loi sur le Tribunal fédéral,
Commentaire, N. 3759 zu Art. 97 BGG, N. 4468 zu Art. 112 BGG).

2.
Die Beschwerdeführerin rügt, der angefochtene Entscheid verletze ihren
verfassungsmässigen Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) sowie
Art. 58 DBG und Art. 24 Abs. 1 StHG deswegen, weil geschäftsmässig begründeter
Aufwand steuerlich nicht zum Abzug zugelassen worden sei. Die Vorinstanz habe
die von ihr beigebrachten Beweise betreffend die ihr von Y.________ AG
erbrachten Dienstleistungen in Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV ignoriert sowie
nicht rechtlich gewürdigt, und deswegen diesen Aufwand in Verkennung seiner
geschäftsmässigen Begründetheit und damit in Verletzung der bundesrechtlichen
Vorschriften über die Abzugsfähigkeit geschäftsmässig begründeten Aufwandes
steuerlich nicht anerkannt. Ebenso habe es die Vorinstanz unterlassen, die ins
Recht gelegten Beweise betreffend den durch eine Geburtstagsfeier ihres
Alleinaktionärs verursachten Werbeaufwand zu würdigen, und habe auch diesen
geschäftsmässig begründeten Aufwand in Verletzung derselben Bestimmungen nicht
zum Abzug zugelassen. Zudem sei ein Geschäftsauto von einem Experten bewertet
und zu einem über dieser Bewertung liegenden Preis an den Alleinaktionär
verkauft worden; die Vorinstanz sei dadurch, dass sie den Vermögenswert dieses
Autos ohne substanzielle Begründung höher angesetzt und gewinnsteuerlich eine
geldwerte Leistung aufgerechnet habe, in Willkür verfallen.

I. Direkte Bundessteuer

2.1. Geschäftsmässig begründet und steuerlich absetzbar (Art. 58 Abs. 1 lit. b
e contrario DBG) sind Kosten, wenn sie aus unternehmungswirtschaftlicher Sicht
vertretbar erscheinen. Gemäss der Rechtsprechung sind Aufwendungen dann
geschäftsmässig begründet, wenn sie mit dem erzielten Erwerb
unternehmungswirtschaftlich in einem unmittelbaren und direkten (organischen)
Zusammenhang stehen (BGE 124 II 29 E. 3c S. 33; 113 lb 114 E. 2c S. 118 f.;
Urteile 2C_862/2011, 2C_863/2011 vom 13. Juni 2013 E. 2.3; 2C_104/2010 vom 23.
Juni 2010 E. 2.2.1; PETER LOCHER, Kommentar zum Bundesgesetz über die direkte
Bundessteuer, II. Teil, 2004, N. 2 zu Art. 59 DBG, mit zahlreichen Hinweisen).
Was die Beweislast anbetrifft, gilt die Grundregel, dass die Steuerbehörden die
objektive Beweislast für steuerbegründende und -erhöhende Tatsachen und die
steuerpflichtige Person diejenige für steueraufhebende und mindernde Tatsachen
trägt (BGE 133 II 153 E. 4.3 S. 158; Urteile 2C_30/2010 vom 19. Mai 2010 E.
2.3; 2C_862/2011, 2C_863/2011 vom 13. Juni 2012 E. 2.4; MARTIN ZWEIFEL/SILVIA
HUNZIKER, Steuerverfahrensrecht, Beweislast, Drittvergleich, "dealing at arm's
length", Art. 29 Abs. 2 BV, Art. 58 DBG: Beweis und Beweislast im
Steuerverfahren bei der Prüfung von Leistung und Gegenleistung unter dem
Gesichtswinkel des Drittvergleichs, ASA 77 S. 667 f.). Aufgrund der
steuermindernden Eigenschaft von Aufwänden obliegt die objektive Beweislast
dafür, dass ihrer Leistung überhaupt eine Gegenleistung des Aktionärs bzw. des
Gesellschafters gegenübersteht  (und die Leistung ihren Ursprung nicht bloss in
den engen persönlichen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Gesellschaft
und Leistungsempfänger hat), der steuerpflichtigen Gesellschaft (ZWEIFEL/
HUNZIKER, a.a.O., S. 677), wobei dieser Nachweis durch die erfolgswirksame
Verbuchung eines Aufwandpostens in einer  formell ordnungsgemäss geführten
Buchhaltung als erbracht anzusehen ist (Massgeblichkeit der Handelsbilanz, BGE
137 II 353 E. 6.2 S. 359 f.; Urteil 2C_30/2010 vom 19. Mai 2010 E. 2.3; JÜRG
ALTDORFER/FABIAN DUSS/MICHAEL FELBER, Rechnungslegung nach Obligationenrecht
veb.ch, Praxiskommentar mit Berücksichtigung steuerrechtlicher Vorschriften,
2014, S. 917; ZWEIFEL/HUNZIKER, a.a.O., S. 678). Ist von der grundsätzlichen
Massgeblichkeit der Handelsbilanz auszugehen, trägt die Steuerverwaltung die
Beweislast dafür, dass die Gegenleistung nicht angemessen ist (d.h. einem 
Drittvergleich nicht stand hält, Urteil 2C_30/2010 vom 19. Mai 2010 E. 2.3; zu
einem Drittvergleich anhand von Erfahrungszahlen insbesondere ZWEIFEL/HUNZIKER,
a.a.O., S. 678 ff.). Hat die Steuerverwaltung ein solches Missverhältnis
zwischen Leistung und Gegenleistung dargetan, so ist es Sache der
steuerpflichtigen Gesellschaft, die damit begründete Vermutung zu entkräften
und den objektiven Zusammenhang des Aufwandpostens mit der
Unternehmenstätigkeit (vgl. zum Rechtsbegriff der geschäftsmässig begründeten
Kosten oben, E. 2.1 und zum Beweisthema ZWEIFEL/HUNZIKER, a.a.O., S. 672) zu
beweisen; misslingt dieser Beweis, trägt die steuerpflichtige Gesellschaft die
Folgen der Beweislosigkeit (Urteil 2C_30/2010 vom 19. Mai 2010 E. 2.3; ZWEIFEL/
HUNZIKER, a.a.O., S. 683).

2.2. Von der Steuer abgesetzte, jedoch nicht geschäftsmässig begründete Kosten
werden von der Steuerverwaltung regelmässig gewinnsteuerlich aufgerechnet.
Gemäss Art. 20 Abs. 1 lit. c DBG sind "Dividenden, Gewinnanteile,
Liquidationsüberschüsse und geldwerte Vorteile aus Beteiligungen aller Art
(einschliesslich Gratisaktien, Gratisnennwerterhöhungen u. dgl.) " steuerbar,
was  verdeckte Gewinnausschüttungen mitumfasst. Als verdeckte
Gewinnausschüttung qualifiziert  jede Zuwendung der Gesellschaft an Aktionäre
oder nahe stehende Personen, denen keine oder keine genügende Gegenleistung des
Anteilsinhabers gegenübersteht und die einem an der Gesellschaft nicht
beteiligten Dritten nicht oder nur in wesentlich geringerem Umfang erbracht
worden wäre, was mit einem Drittvergleich zu ergründen ist (BGE 140 II 88 E.
4.1 S. 92 f.; 138 II 57 E. 2.2 S. 59 f.; Urteile 2C_252/2014, 2C_257/2014 vom
12. Februar 2016 E. 2.1). Strittig sind im vorliegenden Verfahren
gewinnsteuerliche Aufrechnungen für verdeckte Gewinnausschüttungen im
Zusammenhang mit  nicht geschäftsmässig begründetem Aufwand (Art. 58 Abs. 1
lit. b DBG; oben, E. 2.1) in Form von als Geschäftsaufwand verbuchten
Steuerberatungsdienstleistungen der Y.________ AG an "Kunden der
Beschwerdeführerin" und als Werbeaufwand verbuchte Kosten einer
Geburtstagsfeier sowie für eine  unterpreisliche Übertragung von
Geschäftsvermögen (Art. 58 Abs. 1 lit. c DBG; zur Qualifikation von  fiktiven
Honoraren,  Belastungen mit privatem Aufwand und  unterpreislichen
Vermögensentnahmen als Tatbestände einer verdeckten Gewinnausschüttung im
weiten Sinn RETO HEUBERGER, Die verdeckte Gewinnausschüttung aus Sicht des
Aktienrechts und des Gewinnsteuerrechts, Diss. Bern 2001, S. 264, S. 264 f., S.
297 f.; zur Abgrenzung von verdeckten Gewinnausschüttungen im engeren Sinn von
Gewinnvorwegnahmen A LTDORFER/DUSS/FELBER, a.a.O., S. 919 f., mit zahlreichen
Hinweisen).

3.

3.1. Zu prüfen ist, ob die Vorinstanz im Zusammenhang mit
Steuerberatungsdienstleistungen der Y.________ AG an "Kunden der
Beschwerdeführerin" zu Recht eine gewinnsteuerliche Aufrechnung vorgenommen
hat.

3.1.1. Gemäss den vorinstanzlichen Erwägungen ist bei der Y.________ AG von
einer nahestehenden Gesellschaft auszugehen. Durch die Transaktion habe sich
die Y.________ AG einen geldwerten Vorteil gemäss Erwägung 5.2 lit. a desselben
(kantonalen) Urteils - ["Geldwerter Vorteil zu Lasten eines Aufwandkontos
(verdeckte Gewinnausschüttung) : Die Gesellschaft erbringt dem Anteilsinhaber
für eine Leistung ein offensichtlich zu hohes Entgelt (z.B. übersetzter Lohn,
übersetzte Miet- und Darlehenszinsen) / Die Gesellschaft übernimmt Aufwendungen
die den Anteilsinhaber betreffen (z.B. private Lebenshaltungskosten, private
Schuldzinsen"] - ausgehandelt. Dementsprechend könne die Verrechnung in der
Buchhaltung nicht in Abzug gebracht werden und sei zu Recht aufgerechnet
worden. Der detaillierte belegmässige und begründete Nachweis der verrechneten
Dienstleistungen der Y.________ AG an die Rekurrentin (und Beschwerdeführerin)
sei im Einspracheverfahren nicht erbracht worden; auch mit der eingereichten
Rekursschrift seien keine weiteren Unterlagen eingereicht worden. Demzufolge
sei der Rekurs in diesem Punkt abzuweisen.
Die Beschwerdeführerin rügt, die Vorinstanz habe die von ihr offerierten
Beweise betreffend die ihr von Y.________ AG erbrachten Dienstleistungen in
Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV ignoriert sowie nicht rechtlich gewürdigt, und
somit diesen Aufwand in Verkennung seiner geschäftsmässigen Begründetheit und
in Verletzung der bundesrechtlichen Vorschriften über die Abzugsfähigkeit
geschäftsmässig begründeten Aufwandes steuerlich nicht anerkannt.
Gemäss der Vernehmlassung des kantonalen Steueramtes hätten auf Grund der
steuerlichen Buchprüfung im Verfahren die Kontoblätter des Kontos 5490
"Fremdarbeiten" vorgelegen. Im Nachgang an die Einspracheverhandlung habe die
Beschwerdeführerin die periodischen Gesamtrechnungen der Y.________ AG noch
nachgereicht; diese Rechnungen hätten jeweils den Text "Leistungen gemäss sep.
Aufstellung bis..." oder ähnlich enthalten. Diese separaten Aufstellungen seien
von der Beschwerdeführerin bis heute nicht nachgereicht worden, weshalb die
Vorinstanz zu Recht ausgeführt habe, die Rekurrentin (und Beschwerdeführerin im
vorliegenden Verfahren) habe die detaillierten belegmässigen und begründeten
Nachweise der ihr von Y.________ AG verrechneten Leistungen weder im
Einsprache- noch im Rekurs- oder Beschwerdeverfahren erbracht. Es sei
unerfindlich, wie die Beschwerdeführerin dazu komme, eine Verletzung des
rechtlichen Gehörs zu rügen, nachdem sie vor den Vorinstanzen die Mitwirkung
verweigert habe.
Die ESTV lässt sich dahingehend vernehmen, dass umstritten sei, ob die
Y.________ AG der Beschwerdeführerin tatsächlich eine Gegenleistung für die von
der Y.________ AG fakturierte Zahlung erbrachte habe. Wie das kantonale
Steueramt vernehmlassungsweise richtig ausgeführt habe, habe die
Beschwerdeführerin mit den von ihr vorgelegten Beweisen nicht nachweisen
können, dass die Y.________ AG für sie konkret Leistungen erbracht habe. Weiter
weise das kantonale Steueramt zu Recht darauf hin, dass die Beschwerdeführerin
weder Verträge noch detaillierte Aufstellungen der angeblichen Leistungen, für
welche die Y.________ AG der Beschwerdeführerin Rechnung gestellt hat,
vorweisen konnte; dass keine Verträge vorlagen, werde von der
Beschwerdeführerin nicht bestritten. Der Verweis der Beschwerdeführerin auf das
Beweismittel B/11 sei deswegen nicht zielführend, weil daraus die
geschäftsmässige Begründetheit nicht nachgewiesen werden könne und insbesondere
die Zahlen - auch unter Berücksichtigung eines "Mark-ups" - nicht
nachvollziehbar seien. Wenn nun die Vorinstanz vor dem Hintergrund, dass weder
Verträge noch andere taugliche Beweismittel zu den Aufwänden der
Beschwerdeführerin in Zusammenhang mit der Y.________ AG vorliegen würden, zum
Schluss komme, dass die Beschwerdeführerin den detaillierten belegmässigen und
begründeten Nachweis der verrechneten Dienstleistungen nicht erbringen könne,
so sei dies nicht zu beanstanden. Somit hätten den von der Y.________ AG
fakturierten und von der Beschwerdeführerin bezahlten Leistungen keine -
zumindest keine nachgewiesenen - Gegenleistungen gegenübergestanden.

3.1.2. Art. 112 Abs. 1 lit. b BGG stellt die Anforderung auf, dass Entscheide,
die der Beschwerde an das Bundesgericht unterliegen, den Parteien schriftlich
zu eröffnen sind und insbesondere die massgebenden Gründe tatsächlicher und
rechtlicher Art zu enthalten haben. Der Sachverhaltsfeststellung durch die
Vorinstanz kommt für das bundesgerichtliche Verfahren deswegen eine
grundlegende Bedeutung zu, weil das Bundesgericht daran gebunden ist (Art. 105
Abs. 1 BGG), den Sachverhalt grundsätzlich nur bei qualifiziert vorgetragenen
Rügen (Art. 97 BGG; vgl. oben, E. 1.4) überprüft (BGE 135 II 145 E. 8.2 S. 153;
DONZALLAZ, a.a.O., N. 4462 zu Art. 112 BGG; HANSJÖRG SEILER,
Bundesgerichtsgesetz [BGG], 2. Aufl. 2015, N. 13 zu Art. 112 BGG; BERNARD
CORBOZ, Commentaire de la LTF, 2. Aufl. 2014, N. 23 zu Art. 112 BGG) und im
bundesgerichtlichen Verfahren keine Noven zulässig sind (Art. 99 Abs. 1 BGG;
CORBOZ, a.a.O., N. 26 zu Art. 112 BGG). Aus dem vorinstanzlichen Urteil muss
der rechtserhebliche Sachverhalt bei blosser Lektüre verständlich hervorgehen
und ersichtlich sein, wie die Vorinstanz die vorgetragenen Fakten gewürdigt hat
und was sie als erwiesen erachtete (DONZALLAZ, a.a.O., N. 4465; SEILER, a.a.O.,
N. 13 zu Art. 112 BGG; CORBOZ, a.a.O., N. 27 zu Art. 112 BGG). Der Grundsatz
der freien Beweiswürdigung entbindet den Richter nicht davon, die für den
Rechtsstreit erheblichen Sachverhaltselemente präzise zu erstellen und sie im
Urteil festzuhalten, falls erforderlich unter ausführlicher Erörterung der
Beweiswürdigung (Urteile 2A.496/2006, 2A.497/2006 vom 15. Oktober 2007 E.
5.1.1; DONZALLAZ, a.a.O., N. 4465 zu Art. 112 BGG). Eine Aufzählung von
Aktenstücken und Parteivorbringen genügt den Anforderungen von Art. 112 Abs. 1
lit. b BGG ebensowenig wie eine mögliche Zusammentragung der Fakten aus den
Vorakten durch das Gericht selbst (Urteile 4A_231/2010 vom 10. August 2010 E.
2.2; 4A_252/2007 vom 15. November 2007 E. 3.2; SEILER, a.a.O., N. 18 zu Art.
112 BGG).

3.1.3. Die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung und die rechtliche
Begründung des angefochtenen Entscheids genügt diesen Anforderungen im Punkt
gewinnsteuerliche Aufrechnung (angeblicher) Dienstleistungen Y.________ AG
nicht. Implizit scheint die Vorinstanz an einer Stelle (angefochtenes Urteil,
E. 5.3) vom Vorliegen einer effektiven Gegenleistung der Y.________ AG
auszugehen, begründet sie die gewinnsteuerliche Aufrechnung doch damit, dass
sich die Y.________ AG "einen geldwerten Vorteil" (in Form eines übersetzten
Entgeltes und/oder einer Übernahme eines Privataufwandes) ausgehandelt haben
soll, was gedanklich eine Gegenleistung voraussetzt. Ausführungen dazu,
inwiefern das von der Beschwerdeführerin für die (angeblich erbrachten)
Steuerberatungsdienstleistungen geleistete Entgelt einem Drittvergleich nicht
standgehalten hätte, finden sich im angefochtenen Urteil keine. Ohne Erwägungen
dazu, ob im Falle bestehender Gegenleistungen seitens der Y.________ AG der in
der Handelsbilanz der Beschwerdeführerin verbuchte Geschäftsaufwand als
massgeblich zu gelten hätte (zum Grundsatz der Massgeblichkeit der
Handelsbilanz vgl. oben, E. 2.1) oder nicht, und inwiefern bei einer
grundsätzlich als verbindlich geltenden Handelsbilanz in Abweichung davon eine
gewinnsteuerliche Aufrechnung erfolgen konnte (oben, E. 2.1), schliesst die
Vorinstanz (ohne Nennung der gewürdigten Beweismittel und der ausschlaggebenden
Gründe für die Beweiswürdigung) an anderer Stelle in der Urteilsbegründung
(angefochtenes Urteil, E. 5.4) darauf, der detailliert belegmässige und
begründete Nachweis der verrechneten Dienstleistung sei der Beschwerdeführerin
misslungen. Unklar bleibt, ob sich diese Beweiswürdigung darauf bezieht, ob und
inwiefern die Y.________ AG der Beschwerdeführerin für ihre Zahlungen überhaupt
eine Gegenleistung erbracht hatte, oder darauf, dass der Steuerpflichtigen der
ihr offen stehende Gegenbeweis zu den sachverhaltsmässigen Grundlagen der
geschäftlichen Begründetheit ihres Aufwandes misslungen ist. Gestützt auf die
tatsächlichen und rechtlichen Gründe (Art. 112 Abs. 1 lit. b BGG) des
angefochtenen Entscheids lässt sich nicht zuverlässig beurteilen, ob die ESTV
zu Recht anmerkt, die strittige gewinnsteuerliche Aufrechnung sei bereits
deswegen begründet, weil den (als Aufwand verbuchten) Zahlungen der
Beschwerdeführerin an die Y.________ AG keine Gegenleistung der Y.________ AG
(in Form von Steuerberatungsdienstleistungen) gegenübergestanden hätten, oder
ob eine solche Aufrechnung aus den übrigen, geltend gemachten Gründen (oben, E.
3.1.1) zu schützen oder aber sich die Rüge der Verletzung von Art. 29 Abs. BV
und Art. 58 DBG der Beschwerdeführerin als begründet erweist. Für eine solche
Beurteilung wären insbesondere Ausführungen dazu notwendig, welches
Beweismittel die Vorinstanz wie gewürdigt hat. Das Bundesgericht könnte zwar
den Sachverhalt auf Grund der Akten von Amtes wegen ergänzen (Art. 105 Abs. 2
BGG); dies soll jedoch die Ausnahme bleiben (Urteil 2C_739/2015 vom 25. April
2016 E. 2.4, zur Publ. vorg.) und ist ohne vorgängige förmliche Anhörung der
Beschwerdeführerin (vgl. dazu BGE 131 II 470 E. 2 S. 476; Urteil 2C_345/2015
vom 24. November 2015 E. 3.1; CORBOZ, a.a.O., N. 19 zu Art. 107 BGG) zu den in
der Vernehmlassung durch die ESTV und das kantonale Steueramt vorgebrachten
Elementen nicht angezeigt. Der angefochtene Entscheid ist aufzuheben und zur
Ergänzung des Sachverhalts und zur rechtlichen Begründung an die Vorinstanz
zurückzuweisen (Art. 112 Abs. 1 lit. b BGG; Urteil 2C_647/2013 vom 1. Mai 2014
E. 2.4; SEILER, a.a.O., N. 47 zu Art. 112 BGG).

3.2. Als unbegründet erweist sich hingegen die Beschwerde im Zusammenhang mit
der gewinnsteuerlichen Aufrechnung der als Werbeaufwand verbuchten Kosten einer
Geburtstagsfeier für den Aktionär und Verwaltungsratspräsidenten der
Beschwerdeführerin im Umfang von Fr. 11'412.--.
Grundsätzlich ist zwar nicht auszuschliessen, dass Restaurantkosten steuerlich
abzugsfähiger, geschäftsmässig begründeter Aufwand sein kann (Urteil 2A.461/
2001 vom 21. Februar 2002 E. 3.1), weshalb die Erstellung der
sachverhaltsmässigen Grundlagen durchaus als rechtserheblich anzusehen ist.
Unbestritten blieb jedoch im vorinstanzlichen wie auch im bundesgerichtlichen
Verfahren, dass die Kosten durch eine  Geburtstagsfeier des Aktionärs und
Verwaltungsratspräsidenten der Beschwerdeführerin verursacht worden sind, 
weshalb ein unmittelbarer und direkter (organischer) Zusammenhang mit der
unternehmenswirtschaftlichen Tätigkeit der Beschwerdeführerin zu verneinen ist
(zum Beweisthema vgl. oben, E. 2.1). Die Kosten für die Geburtstagsfeier von
A.________ sind somit im gewinnsteuerlichen Sinn nicht geschäftsmässig
begründet und damit zu Recht aufgerechnet worden.

3.3. Auch betreffend die gewinnsteuerliche Aufrechnung im Zusammenhang mit dem
Verkauf eines Geschäftsautos ist die Beschwerde unbegründet.
Gemäss der vorinstanzlichen Sachverhaltsdarstellung wurde das Geschäftsauto zu
Fr. 2'500.-- eingebucht und im Juli 2007 zu Fr. 11'500.-- an die (nahe stehende
Gesellschaft) Z.________ AG verkauft. Die Beschwerdeführerin und die ESTV gehen
im bundesgerichtlichen Verfahren übereinstimmend davon aus, dass das
Geschäftsauto im Januar 2007 für Fr. 2'500.-- erst an den
Verwaltungsratspräsidenten der Beschwerdeführerin und anschliessend in der
Folge im Juli 2007 für Fr. 11'500.-- an die Z.________ AG verkauft worden sei.
Vor diesem Hintergrund ist im Ergebnis nicht zu beanstanden, dass die
Vorinstanz zum Schluss kommt, die Beschwerdeführerin habe durch den
(unterpreislichen) Verkauf des Fahrzeugs - Verkauf von Fr. 2'500.-- an den
Alleinaktionär mit kurz darauf erfolgendem Weiterverkauf für Fr. 11'500.-- -
eine verdeckte Gewinnausschüttung (bzw. eine Gewinnvorwegnahme, vgl. oben, E.
2.2) von Fr. 9'000.-- vorgenommen. Insbesondere vermag das Bewertungsgutachten
der Beschwerdeführerin vom 15. Januar 2013 an diesem Ergebnis deswegen nichts
zu ändern, weil es bereits auf Grund seiner Erstellung sechs Jahre nach dem
Rechtsgeschäft nichts zum Wert des Fahrzeuges im Januar 2007 auszusagen vermag.
Im Ergebnis ist nicht zu beanstanden, dass sich die Begründung des
angefochtenen Urteils nicht mit diesem Gutachten auseinandersetzt, konnte sich
die Vorinstanz doch auf die wesentlichen Punkte beschränken (SEILER, a.a.O., N.
15 zu Art. 112 BGG).

II. Staats- und Gemeindesteuern

4. 
Die massgebenden harmonisierten (Art. 7 Abs. 1 StHG; Urteile 2C_961/2010,
2C_962/2010 vom 30. Januar 2012 E. 8, nicht publ. in BGE 138 II 57; Urteile
2C_252/2014, 257/2014 vom 12. Februar 2016 E. 7) kantonalrechtlichen
Bestimmungen (§ 91 Abs. 1 lit. b des Gesetzes des Kantons Solothurn über die
Staats- und Gemeindesteuern vom 1. Dezember 1985 [StG/SO; BGS 614.11]) stimmen
im Wesentlichen mit denjenigen der direkten Bundessteuer (Art. 20 Abs. 1 lit. c
DBG) überein und sind übereinstimmend auszulegen. Das angefochtene Urteil ist
auch in diesen Punkten zur Ergänzung des Sachverhalts und der rechtlichen
Begründung an die Vorinstanz (vgl. oben, E. 3.1.3) zurückzuweisen.

5. 
Bei diesem Verfahrensausgang sind die Gerichtskosten des bundesgerichtlichen
Verfahrens zwischen dem Gemeinwesen und der Beschwerdeführerin aufzuteilen
(Art. 66 Abs. 1 BGG) und der Beschwerdeführerin für das bundesgerichtliche
Verfahren eine reduzierte Parteientschädigung zuzusprechen (Art. 68 Abs. 1
BGG). Die Vorinstanz wird die Kosten- und Entschädigungsfolgen des
vorinstanzlichen Verfahrens neu verlegen (Art. 67, Art. 68 Abs. 5 BGG).

 Demnach erkennt das Bundesgericht:

1. 
Die Verfahren 2C_51/2016 und 2C_52/2016 werden vereinigt.

2. 
Die Beschwerde betreffend die direkte Bundessteuer 2006-2009 wird teilweise
gutgeheissen. Das Urteil des kantonalen Steuergerichts Solothurn vom 7.
Dezember 2015 wird aufgehoben und die Sache im Sinne der Erwägungen zu neuem
Entscheid an die Vorinstanz zurückgewiesen. Im Übrigen wird die Beschwerde
abgewiesen.

3. 
Die Beschwerde betreffend die Staats- und Gemeindesteuer 2006-2009 wird
teilweise gutgeheissen. Das Urteil des kantonalen Steuergerichts Solothurn vom
7. Dezember 2015 wird aufgehoben und die Sache im Sinne der Erwägungen zu neuem
Entscheid an die Vorinstanz zurückgewiesen. Im Übrigen wird die Beschwerde
abgewiesen.

4. 
Die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens werden im Umfang von Fr. 4'000.--
dem Kanton Solothurn und im Umfang von Fr. 500.-- der Beschwerdeführerin
auferlegt.

5. 
Der Kanton Solothurn hat der Beschwerdeführerin für das bundesgerichtliche
Verfahren eine Parteientschädigung von Fr. 3'000.-- auszurichten.

6. 
Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Kantonalen Steuergericht
Solothurn und der ESTV schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 10. August 2016

Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Seiler

Die Gerichtsschreiberin: Mayhall

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