Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

I. Sozialrechtliche Abteilung, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 8C.894/2015
Zurück zum Index I. Sozialrechtliche Abteilung, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 2015
Retour à l'indice I. Sozialrechtliche Abteilung, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 2015


Wichtiger Hinweis:
Diese Website wird in älteren Versionen von Netscape ohne graphische Elemente
dargestellt. Die Funktionalität der Website ist aber trotzdem gewährleistet.
Wenn Sie diese Website regelmässig benutzen, empfehlen wir Ihnen, auf Ihrem
Computer einen aktuellen Browser zu installieren.
Zurück zur Einstiegsseite Drucken
                                                               Grössere Schrift

Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

[8frIR2ALAGK1]          
8C_894/2015 {T 0/2}     

Urteil vom 14. Dezember 2015

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Leuzinger, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Batz.

Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,

gegen

beco Berner Wirtschaft, Arbeitslosenkasse des
Kantons Bern, Lagerhausweg 10, 3018 Bern,
Beschwerdegegner.

Gegenstand
Arbeitslosenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28.
Oktober 2015.

Nach Einsicht
in die Beschwerde des A.________ vom 24. November 2015 (Poststempel) gegen den
Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern,
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, vom 28. Oktober 2015, mit dem auf das
am 1. Oktober 2015 erhobene Rechtsmittel des Versicherten zufolge
Fristversäumnisses (Ende der Beschwerdefrist: 14. September 2015) und
Verneinung eines Fristwiederherstellungsgrundes nicht eingetreten wurde,

in die nach Erlass der Verfügung des Bundesgerichts vom 25. November 2015 u. a.
betreffend fehlende Beilage (angefochtener Entscheid) und Anforderungen an
Beschwerden (bzw. Verbesserungsmöglichkeit derselben) mit Eingabe vom 2.
Dezember 2015 (Poststempel) erfolgte Nachreichung des vorinstanzlichen
Entscheides,

in Erwägung,
dass eine Beschwerde an das Bundesgericht gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG u. a.
die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in
gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht
verletzt; dies setzt voraus, dass konkret auf die für das Ergebnis des
angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz eingegangen
und im Einzelnen aufgezeigt wird, welche Vorschriften bzw. Rechte und weshalb
sie von der Vorinstanz verletzt worden sind (BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 und 134
II 244 E. 2.1 f. S. 245 f.),

dass die Eingaben des Beschwerdeführers vom 24. November und 2. Dezember 2015
diesen Mindestanforderungen klarerweise nicht gerecht werden, indem der
Versicherte darin keine rechtsgenügend begründeten Rügen gegen den
angefochtenen Nichteintretensentscheid vom 28. Oktober 2015 erhebt, in denen er
sich hinreichend mit den entscheidwesentlichen Ausführungen der Vorinstanz
auseinandersetzen bzw. darlegen würde, weshalb das kantonale Gericht mit seinen
Erwägungen eine Rechtsverletzung gemäss Art. 95 f. BGG begangen resp. - soweit
überhaupt beanstandet - den Sachverhalt im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG
qualifiziert unrichtig oder als auf einer Rechtsverletzung beruhend
festgestellt haben sollte,
dass hieran die Einwendungen des Beschwerdeführers, er habe "Mitte September
2015" bzw. am "14. September" (sc. wegen der Beschwerdeerhebung) mit dem
Sozialdienst Kontakt aufgenommen, jedoch erst Ende September 2015 "einen
Termin" beim Sachbearbeiter erhalten, worüber dieser "gerne persönlich Auskunft
geben möchte", nichts zu ändern vermögen, weil auch damit keine hinreichend
substanziierte Auseinandersetzung mit der vorinstanzlichen Verneinung eines
Fristwiederherstellungsgrundes vorgenommen wird,

dass deshalb - trotz der am 2. Dezember 2015 erfolgten Nachreichung des
angefochtenen Entscheides gemäss Verfügung vom 25. November 2015 - kein
gültiges Rechtsmittel erhoben worden ist, obwohl das Bundesgericht den
Beschwerdeführer auf die entsprechenden Anforderungen an Rechtsmittel und die
nur innert der Beschwerdefrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit
bezüglich der mangelhaften Eingabe ausdrücklich hingewiesen hat,
dass der vorliegende Begründungsmangel offensichtlich ist, weshalb auf die
Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht eingetreten werden
kann,
dass es sich bei den gegebenen Verhältnissen rechtfertigt, von der Erhebung von
Gerichtskosten für das bundesgerichtliche Verfahren umständehalber abzusehen
(Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG),
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge
kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist,
dass das Bundesgericht im Übrigen keine Auskünfte zu andernorts hängigen
Verfahren erteilen kann,

erkennt die Präsidentin:

1. 
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. 
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. 
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern,
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, und dem Staatssekretariat für
Wirtschaft (SECO) schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 14. Dezember 2015

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Leuzinger

Der Gerichtsschreiber: Batz

Navigation

Neue Suche

ähnliche Leitentscheide suchen
ähnliche Urteile ab 2000 suchen

Drucken nach oben