Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

II. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 5A.557/2007
Zurück zum Index II. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 2007
Retour à l'indice II. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 2007


5A_557/2007/bnm

Urteil vom 3. Oktober 2007
Präsidierendes Mitglied der
II. zivilrechtlichen Abteilung

Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Füllemann.

1.X.________,
2.Y.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Verwaltungsgericht des Kantons Aargau (1. Kammer),
Obere Vorstadt 40, 5000 Aarau.

Fürsorgerische Freiheitsentziehung.

Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen das Urteil vom 14. August 2007 des
Verwaltungsgerichts des Kantons Aarau.

Das präsidierende Mitglied hat nach Einsicht
in die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG vom 27./28. September 2007 gegen das
(dem Beschwerdeführer Nr. 1 am 17. September 2007 zugestellte) Urteil vom 14.
August 2007 des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau, das auf eine
Verwaltungsgerichtsbeschwerde des Beschwerdeführers Nr. 1 u.a. gegen seine
(gestützt auf Art. 397a ZGB am 26. Juli 2007 angeordnete) Einweisung in die
Psychiatrische Klinik A.________ nicht eingetreten ist,

in Erwägung,

dass das Verwaltungsgericht erwog, soweit der Beschwerdeführer Nr. 1 in
seiner Beschwerde vom 13. August 2007 ein Berichtigungsbegehren stelle, sei
dafür der Bezirksarzt-Stellvertreter B.________ bzw. die Klinik zuständig,
soweit er hingegen die Klinikeinweisung an sich anfechten wollte, fehlte es
an einem Anfechtungsobjekt und an einem aktuellen Rechtsschutzinteresse,
nachdem der Beschwerdeführer bereits am 8. August 2007 aus der Klinik
entlassen worden sei,
dass die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG nebst einem Antrag eine Begründung zu
enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der
angefochtene Entscheid Recht (Art. 95f. BGG) verletzt (Art. 42 Abs. 1 und 2
BGG), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 108 Abs. 1 lit.
b BGG),
dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift (entsprechend den altrechtlichen
Begründungsanforderungen des Art. 55 Abs. 1 lit. c OG: Botschaft vom 28.
Februar 2001 zur Totalrevision der Bundesrechtspflege, BBl 2001 S. 4207ff.,
Ziff. 4.1.2.4 zu Art. 39 Entwurf, S. 4294) auf die Erwägungen des
angefochtenen Entscheids einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche
Vorschriften (Botschaft, a.a.O. Ziff. 2.2.4, S. 4232) und warum sie von der
Vorinstanz verletzt worden sind (BGE 116 II 745 E. 3 S. 749),
dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu
begründen sind (Art. 106 Abs. 2 BGG), dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift
(entsprechend den altrechtlichen Begründungsanforderungen des Art. 90 Abs. 1
lit. b OG: Botschaft, a.a.O. Ziff. 4.1.2.4 zu Art. 39 Entwurf, S. 4294) klar
und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen
ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen
Entscheid verletzt sind (BGE 130 I 258 E. 1.3 S. 261f.),
dass im vorliegenden Fall die Beschwerdeführer in ihrer Eingabe an das
Bundesgericht nicht in nachvollziehbarer Weise auf die entscheidenden
Erwägungen des Verwaltungsgerichts eingehen,
dass sie erst recht nicht nach den erwähnten gesetzlichen Anforderungen
anhand dieser Erwägungen aufzeigen, inwiefern das Urteil des
Verwaltungsgerichts vom 14. August 2007 rechts- oder verfassungswidrig sein
soll,
dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende
- Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten
ist,
dass keine Gerichtsgebühr erhoben wird,
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum
Zuge kommt und das präsidierende Mitglied zuständig ist,

erkannt:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es wird keine Gerichtsgebühr erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Beschwerdeführern und dem Verwaltungsgericht des
Kantons Aargau schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 3. Oktober 2007

Das präsidierende Mitglied:                               Der
Gerichtsschreiber: